Bobo und die Glühwürmchen-Fee

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Kurze Gute-Nacht-Geschichte

Bobo und die Glühwürmchen-Fee
Zusammenfassung

Vorlesedauer ~ ca. 4 min

Bobo, die weiße Katze, hilft der Fee Mila, ihren verlorenen Zauberstab zu finden, um die Glühwürmchen wieder zum Leuchten zu bringen. Dabei lernt der Waschbär Luno, dass Freundschaft heller strahlt als jedes eigene Licht. Gemeinsam bringen sie das Dorf zum Strahlen.

Es war einmal eine weiße persische Katze namens Bobo. Bobo hatte ein fluffiges Fell, so weich und kuschelig wie eine Wolke, und alle im Dorf nannten ihn liebevoll „Dums Dums“. Bobo liebte diesen Spitznamen, denn immer wenn jemand „Dums Dums“ rief, gab es ein warmes Gefühl in seinem Herzen.

Bobo lebte in einem kleinen Dorf am Fuße eines grünen Hügels. Eines Abends, als der Himmel langsam dunkelblau wurde und die Sterne zu funkeln begannen, hörte Bobo ein seltsames Geräusch. Es klang leise, wie ein kleines Glöckchen, aber es war voller Traurigkeit.

„Was ist das nur?“, fragte sich Bobo neugierig. Schnell folgte er dem Klang mit seinen kleinen Pfötchen, bis er am alten Brunnen im Dorf ankam. Dort saß eine kleine, zarte Fee mit leuchtenden Flügeln, die traurig auf dem Brunnenrand hockte.

„Hallo kleine Fee, warum bist du denn so traurig?“, fragte Bobo sanft und stupste sie vorsichtig mit seiner Nase an.

Die Fee blickte auf und seufzte tief: „Oh, ich heiße Mila, die Glühwürmchen-Fee. Jeden Abend helfe ich meinen Freunden, den Glühwürmchen, ihre Laternen anzuzünden, damit sie den Weg nach Hause finden. Aber heute habe ich meinen Zauberstab verloren, und nun sitzen meine Freunde im Dunkeln fest.“

Bobo nickte verständnisvoll. „Keine Sorge, Mila. Ich werde dir helfen, deinen Zauberstab zu finden. Zusammen schaffen wir das bestimmt.“

Mila lächelte erleichtert, und ihre Flügelchen begannen fröhlich zu funkeln. Gemeinsam machten sie sich auf die Suche nach Milas Zauberstab. Sie suchten unter Blättern, hinter Steinen und sogar in den Blumenbeeten, aber der Zauberstab war nirgends zu finden.

Plötzlich fiel Bobo etwas auf. Sein kuscheliges Fell begann zu kitzeln, und aus dem Fell purzelte etwas heraus – es war Milas Zauberstab!

„Oh, ich Dums Dums!“, lachte Bobo verlegen. „Der Zauberstab hat sich in meinem fluffigen Fell versteckt!“

Mila klatschte glücklich in die Hände. „Danke, lieber Bobo! Du bist mein Held!“

Jetzt eilten sie gemeinsam zur großen Wiese, wo die kleinen Glühwürmchen warteten. Mila schwang ihren Zauberstab, und eine goldene Wolke aus Sternenstaub wirbelte durch die Luft. Sofort begannen die Glühwürmchen zu leuchten, und ihr Licht war so schön, dass Bobo ganz große Augen machte.

„Oh, wie wunderschön!“, schnurrte Bobo zufrieden.

Doch in diesem Moment hörten sie ein weiteres Geräusch. Es war der kleine Waschbär Luno, der traurig am Wegesrand saß.

„Was ist denn mit dir, Luno?“, fragte Bobo liebevoll.

„Ich wollte auch gerne so schön leuchten wie die Glühwürmchen, aber mein Fell bleibt dunkel“, sagte Luno enttäuscht.

Mila zwinkerte Bobo zu, und Bobo verstand sofort. „Weißt du, Luno, manchmal braucht man gar kein eigenes Licht, um zu strahlen. Komm, setz dich neben mich.“

Luno kuschelte sich eng an Bobos weiches Fell. Durch das Funkeln der Glühwürmchen begann auch Bobos Fell zu leuchten, hell und silbrig wie der Mondschein. Und plötzlich glänzte auch Lunos Fell wunderschön.

Alle Tiere staunten und freuten sich. „Du hattest recht, Bobo! Wenn man zusammenhält, strahlt man doppelt so hell!“, jubelte Luno begeistert.

Von diesem Tag an half Bobo regelmäßig seinen Freunden im Dorf. Überall verbreitete sich die Geschichte vom hilfsbereiten Dums Dums, dessen fluffiges Fell in der Nacht silbrig leuchtete und jedem, der traurig war, ein Lächeln schenkte.

Und wenn die Sonne unterging und die Sterne funkelten, wussten alle im Dorf:
Es gab einen kleinen Helden namens Bobo, der mit seinem großen Herzen jeden Abend aufs Neue die Nacht ein bisschen heller machte.

Und so schliefen sie alle ein, begleitet von süßen Träumen über Freundschaft und funkelnde Nächte.

Ende


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Über den Autor

Keen Perator

Ich wurde 1983 geboren und entdeckte schon früh meine Leidenschaft für das Erstellen von Kinderbüchern. Obwohl ich ursprünglich aus einem ganz anderen Bereich kam, fühlte ich mich zur magischen Welt der Kinderliteratur hingezogen. Nach Abschluss meiner Ausbildung beschloss ich, meiner Leidenschaft zu folgen.

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